Handy muss aufgeladen werden? Urin GlĂŒck

Wenn die Natur das nächste Mal anruft, kannst du mit einem urinbetriebenen Handy antworten.

Britische Forscher am Bristol Robotics Laboratory (BRL), einem Joint Venture zwischen der University of the West England und der Universität Bristol, haben eine Brennstoffzelle entwickelt, die Bakterien nutzt, um Urin abzubauen und dabei Elektrizität zu erzeugen.

Obwohl das Gerät gerade genug Energie produziert, um ein Handy anzurufen, glauben Forscher, dass sie auf dem richtigen Weg sind, um leistungsfähigere Brennstoffzellen zu schaffen, berichtet The Telegraph.

"Die Schönheit dieser Energiequelle liegt darin, dass wir uns nicht auf die sprunghafte Natur des Windes oder der Sonne verlassen. Wir verwenden tatsächlich Abfälle, um Energie zu erzeugen", sagte Ioannis Ieropoulos, ein Ingenieur bei BRL, gegenüber The Telegraph.

"Ein Produkt, bei dem wir uns einer endlosen Versorgung sicher sein können, ist unser eigener Urin", sagte Ieropoulos.

Viele andere Forschungsanstrengungen weltweit haben sich auf die Erzeugung von Energie aus Abfällen konzentriert. Ingenieure der Penn State University haben einen Weg gefunden, Wasserstoff aus Abfällen aus der Kellerei zu gewinnen. Ihr Stromgenerator liefert jetzt Strom bei Napa Wine Company in Oakville, Kalifornien.

Forscher der Ohio State University haben herausgefunden, dass sie Strom aus Kuhmist sowie aus Mikroben, die im Verdauungstrakt einer Kuh leben, herstellen können.

Um ein Handy aufzuladen, züchteten BRL-Ingenieure Bakterien auf Kohlefaseranoden in Keramikzylindern. Als Urin durch die Zylinder strömte, bauten die Bakterien Zucker und andere Verbindungen im Abfall ab, um eine kleine elektrische Ladung zu erzeugen.

Die Bakterien sind die gleiche Art, die in Abwasserbehandlungssystemen verwendet wird, und die Kosten der Brennstoffzelle betrugen weniger als zwei Dollar. Könnte Urin eines Tages für die Bereitstellung von kostengünstigem Strom in Entwicklungsländern verwendet werden?

Das ist die Hoffnung der Entwickler des Projekts, das teilweise von der Gates Foundation finanziert wurde. Forscher glauben, dass die Technologie eines Tages in Badezimmern installiert werden könnte, um Haushaltsgeräte wie Duschen und elektrische Lampen zu versorgen.

Weltweit produzieren Menschen und Vieh täglich etwa 38 Milliarden Liter Urin, berichtet The Telegraph.

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