Wissenschaftliche Beweise: Guinness schmeckt in Irland besser

Unzählige Millionen Guinness Draft werden heute (17. März) in der ganzen Welt konsumiert werden, aber keiner von ihnen wird so gut schmecken wie die in Irland. Dass Guinness in seinem Heimatland besser schmeckt, ist ein lang gehegter Anspruch (und ein Tourismus-Slogan), aber jetzt gibt es Wissenschaft oder nahe genug, um die Legende zu unterstützen.

Die Ergebnisse, die in der Zeitschrift "Food Science" vom 6. März veröffentlicht wurden, stammen aus den umfangreichen Bemühungen eines vierköpfigen Teams internationaler Wissenschaftler. Zuerst wurde die Mannschaft in der Guinness-Brauerei in Dublin formell unterrichtet, wie man Guinness "Perfect Pint" herstellt. Dann machten sie sich daran, Guinness für das nächste Jahr in zufällig ausgewählten Ländern zu testen, insgesamt 103 Verkostungen in 14 Ländern (42 Verkostungen in Irland, 61 außerhalb Irlands).

Die Testprotokolle waren streng. Beim Betreten eines Pubs würde der Tester die Pub-Bedingungen und das Ambiente aufzeichnen und die Temperatur des Hotels mit einem digitalen Thermometer messen. Sie würden dann die Erfahrung des Pubtenders notieren, ob er oder sie irischer Herkunft war und ob er oder sie jemals formelle Anweisungen erhalten hatte, wie man ein "Perfektes Pint" des Guinness herstellt.

Eine Stoppuhr wurde verwendet, um die Länge des Gießvorgangs zu messen, und der Tester notierte die Anzahl der Ausgüsse und ob die Reihenfolge des Zapfens die Guinness-Richtlinien erfüllte, und ob ein Kleeblattentwurf in den Schaum gezogen wurde. Nachdem das Bier zwei bis drei Minuten gesessen hatte, wurden die Kerntemperatur und die Kopfhöhe des Bieres gemessen.

Nachdem der Tester das Bier an die Spitze des Guinness-Logos getrunken hatte, zeichnete er drei sensorische Messungen auf einer Skala von 0 bis 100 auf: Mundgefühl (Cremigkeit), Geschmack (weich oder bitter) und Nachgeschmack (kurz bis lang). Diese Messungen wurden kombiniert, um einen "Guinness-Gesamtgenusswert" oder GOES zu erzeugen.

Nach der Analyse der Daten und Anpassung an den Forscher, Kneipenambiente, Guinness Aussehen und den drei sensorischen Messungen, fand das Team statistisch signifikante Beweise, dass Guinness besser schmeckt und in Irland (mit GOES 74.1) angenehmer ist als draußen (GOES 57.1 ). Dies unterstützt die Behauptung, dass das Bier nicht gut verfahrbar ist, und dass Ausgießer außerhalb Irlands ihm nicht den richtigen Respekt zollen, wenn sie ein Pint füllen.

Die Gründe, so schreiben die Wissenschaftler, könnten viele sein. Die allgemeine Atmosphäre der Pubs in Irland wurde höher bewertet, was die Daten zeigten, hatte einen gewissen Einfluss auf das allgemeine Vergnügen. Es gibt auch das, was sie die "Line" -Theorie nennen: Die Regelmäßigkeit, mit der Guinness in Pubs in Irland gezapft wird, stellt sicher, dass die Kunden frisches Bier direkt aus dem Fass erhalten, anstatt Sachen, die im Verbindungsschlauch sitzen.

Schließlich stellen sie fest, dass Guinness in 100 Ländern serviert wird und in 50 gebraut wird, oft mit lokalen Zutaten, einschließlich Wasser. Man könnte also argumentieren, dass Guinness, das außerhalb von Dublin gebraut wird, niemals dasselbe wie das Hausgebräu schmecken kann.

Die Sampler gestehen, dass keiner der vier ein professioneller Tester ist. Sie waren jedoch in der Lage, mögliche äußere Einflüsse wie die Anwesenheit von Frauen auszuschließen (was möglicherweise zu einer Überschätzung des Genusses führte). Vor jeder Testsitzung stellten die Forscher die Anzahl der Frauen in der Bar fest, aber bei der Untersuchung ihrer Daten fanden sie keinen Zusammenhang zwischen weiblicher Präsenz und Verkostungswerten. "Daher hatten Frauen weder einen verwirrenden Effekt auf die Ergebnisse, noch hat ihre Schönheit irgendeine ungeplante Verblendung der Tester verursacht, die sich alle den Messungen gewidmet haben", schrieb die Gruppe.

Am Ende weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass, egal wo du dein Guinness-Bier trinkst, es nur so gut ist wie das Unternehmen, das du behältst.

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